Eingelullt?

{jcomments on}Er will Deutschland sicherer machen, der Herr Innenminister de M. Dafür hat er ein ungeheuer wichtiges Gesetzespaket geschnürt, das er mit ebenso ungeheuer wichtiger Stimme in den Nachrichten vorträgt. Ganz so, als ob ihm ein schnorriger Tonfall zu der Kompetenz verhelfen könnte, von der er weiß, dass sie ihm fehlt. Sein bemühtes Selbstverständnis ist aber leider nur eine weitere Rolle in einem schlechten Spiel, dem Spiel vom Untergang Deutschlands.

Der Islam hat nach seinen schwerwiegenden Erkenntnissen nichts mit dem Dschihad zu tun und die Flüchtlinge nichts mit den Gotteskriegern. Dennoch sieht er sich genötigt, die Terrorbekämpfung zu forcieren, ganz so, als handele es sich dabei um ein Naturereignis, das uns bedroht. Dass er dabei ganz nebenbei noch die letzten Reste überkommener bürgerlicher Freiheiten zu liquidieren versucht, ist ein willkommenes Randprodukt der vereinten Bemühungen, in die der Genosse Maas mit seinen Internetschnüfflern genauso einbezogen ist wie die Heuschrecke Schäuble, welche die Abschaffung des Bargelds vorbereitet.

Die nunmehr im Dunkel der Nacht per Touristenflug fortgesetzte Überschwemmung Deutschlands mit Migranten kommt beim ambitionierten Vorgehen unseres ehrenwerten Innenministers nicht auf den Prüfstand, auch nicht das fortgesetzte "Retten" der aufs Mittelmeer gelockten Schiffsflüchtlinge. Der Eindruck täuscht sicher nicht, dass die bezahlten Schlepper ihre Aktivitäten recht gut an die Präsenz unserer tapferen Marine vor den Küsten Nordafrikas anzupassen wissen. So gelingt ihr ein menschenfreundliches Werk nach dem anderen, was dazu beiträgt, dass sich weitere hunderttausende Nordafrikaner auf den Weg machen, um über Libyen an die Fleischtöpfe Deutschlands zu gelangen, natürlich Halal, versteht sich.

Es ist sicher richtig davon auszugehen, dass in dieser Merkel-Regierung keine dummen Leute sitzen, die nicht wissen, was sie tun. Sie wissen es recht genau und das macht die Sache ja so hoffnungslos. Die Sicherheitsinitiative unseres cleveren Innenministers ist aus dieser Sicht betrachtet nur ein weiteres großes Verarschen. Heinrich Heine sagte es etwas vornehmer so: "...das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel."

Die Feuerlegerin hat das Haus in Brand gesteckt und das war ihre Absicht. Jetzt schickt sie ihren Kumpan zu den Hausbewohnern und lässt denen ein paar alte Handfeuerlöscher vorführen mit dem Hinweis, damit für "mehr Sicherheit" zu sorgen. Eine feine Geste. Keine Frage, ob sie das schaffen wird?

 

Ich versteh' das nicht

Ich versteh' das nicht

Nun haben wir seit Monaten einen noch nie dagewesenen Migrantenstrom nach Europa mit Hauptziel Deutschland. Die wahren Ausmaße und Auswirkungen sind nach wie vor unklar, und der Winter steht vor der Tür'. Anscheinend ist der Zustrom nach wie vor ungebrochen, er scheint sogar noch zuzunehmen, - trotz immer schwieriger und gefährlicher werdendender Verhältnisse für die Migranten. Der Weltöffentlichkeit sind dank moderner Informationstechnologie die aktuellen und zu erwartenden Klima- und Wetterverhältnisse permanent zugänglich, genaus so wie den Migranten per offensichtlicher Ausstattung und reger Nutzung von Smartphones. Genau so sind die immer problematischer und ungenügender werdenden Unterbringungsmöglichkeiten in den erstrebten Aufnahmeländern bekannt.
Da stellt sich mir die Frage:

"Sind die verrückt?"

Damit meine ich nicht nur die Menschen, die sich diesen Torturen aussetzen, sondern auch und erst recht die für die allgemeine Sicherheit von Menschen verantwortlichen Politiker und Institutionen in nationalen, aber erst recht internationalen Zuständigkeitsbereichen. Von den eigentlich Zuständigen kommt nämlich außer allgemeinem Jammern, gegenseitigen Schuldzuweisungen und dümmlichen Vorschlägen so gut wie nichts, was der Situation gerecht werden könnte. Zu allem politischen Versagen gesellt sich das Totalversagen der öffentlich- rechtlichen und privaten, meinungsbildenden Medien. Außer bedauernden Feststellungen über widrige Verhältnisse und teils utopischen Forderungen nach Verbesserungen, kommt so gut wie nichts, schon gar keine realistischen, direkt umsetzbaren Vorschläge.
Der Jahreszeit entsprechend werden wir mit Nässe und Kälte konfrontiert, was bei unvernünftigen und/ oder ungeschützten Menschen schnell zu Unwohlsein aber auch Krankheit führen kann, erst recht wenn man über keine angepasste Bleibe verfügt; das trifft für alle Menschen zu, egal ob einheimische oder auswärtige. Damit konnte wohl keiner rechnen!?
Bei solchen Überlegungen fragte ich mich heute, wohl angestoßen durch die aktuellen Schwierigkeiten zwischen Kroatien und Slowenien: Warum versuchen die Migranten nicht, über den Winter in Kroatien zu bleiben, ist doch viel milderes Klima dort?
Diese Frage führte mich dann gedanklich zu etlichen weiteren Fragen und Überlegungen. Angefangen bei Kroatien mit unzähligen Feriendörfern und Campingplätzen an der kroatischen Küste, die über den Winter komplett leer stehen, führte mich das in alle möglichen Länder im Mittelmeerraum, was mich zu ganz grundsätzlichen Überlegungen führte wie z. B.:
In etlichen Küstengebieten verschiedener Staaten am Mittelmeer existieren regelrechte Kleinstädte mit kompletter Infrastruktur, die in der kälteren Jahreszeit komplett ungenutzt  sind. Warum muss man in Deutschland über ausverkaufte Container, Zelte, Freilufthallen und überhaupt nicht vorhandene Unterbringungsmöglichkeiten jammern, wenn innerhalb der ach so tollen, solidarischen und völkervereinenden EU und der Union der Mittelmeeranrainer zumindest temporär nahezu perfekte Übergangslösungen vorhanden sind?

An solchen Fragen sollte man vielleicht mal herumdenken, auch wenn das die ursächliche Problementstehung scheinbar nicht berührt, aber das macht die veröffentlichte Meinung ja auch nicht. Eine hochaktuelle Notsituation ist offensichtlich gegeben, und die gilt es schnellsten für alle Beteiligten zu lindern. Die Menschen sind in unserem Einzugs- und Einfluss-/ Verantwortungsbereich, können nicht einfach gelöscht oder ignoriert werden, also müssen schnelle und direkt umsetzbare, menschenwürdige Maßnahmen zur Unterbringung ergriffen werden, solange die Emigrationsursachen und die Ströme nicht gestoppt sind, und eine Repatriierung nicht möglich ist.

Dass in Notsituationen Befindlichkeiten auf allen Seiten gestört werden, ist unvermeidbar und unumgänglich, genau so dass Kosten entstehen. In einer wirklichen solidarischen Gesellschaft könnte und kann man damit zurecht kommen, und Besserungen erreichen, ohne dass eine Partei unverhältnismäßig leiden muss.

Was passiert in unserer "Wertegemeinschaft" in Bezug auf eine sich verstärkende Flüchtlingsproblematik, die sich schon seit langer Zeit entwickelte und anbahnte?
Nichts Positives anscheinend.
Nach allem was wir offiziell wahrnehmen können, scheint es nur noch mehr Leidende zu geben.

Ich versteh' das nicht.


P.S.: Mir geht es hier um rein praktische und pragmatische Aspekte im Sinne einer tatsächlichen/ gefühlten/ vorgespielten etc. Solidargemeinschaft. Einfache Fragen, die sich jeder Otto- Normal- Mensch stellen könnte/ sollte.
Tatsachen und Spekulationen über Hintergründe eines gesteuerten, gezielten Chaos' sind nicht unbedingt die Intention.

LG
{jcomments on}

Geisterfahrer wohin das Auge reicht

{jcomments on}(Ich hatte diesen Beitrag gestern Abend begonnen, aber nicht mehr zu Ende bringen können, weil ich einfach noch mehr los werden wollte. Am Anlass hat sich nichts geändert, dafür ist er recht lang geworden - sorry.)

Aktuell fühle ich mich aufgrund persönlicher Umstände eigentlich gar nicht in der Motivation und Konzentrationsfähigkeit, vernünftige Texte zu schreiben.

Diese aktuelle Rede vor dem EU- Parlament

https://www.youtube.com/watch?v=zZxIkBpRexs


und die Reaktionen/ Kommentare (76 bisher) bei DWN (mittlerweile mehr Kommentare)

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/kommentarliste/?com=135035

haben mich allerdings dermaßen in Rage gebracht, dass ich mir einfach etwas von der Seele schreiben muss.

Das Thema Griechenland ist für die meisten Menschen mittlerweile absolut leidig, warum eigentlich?


Man könnte auch die Themen Finanzkrise, Asylanten, Ukraine, Russland/ Putin, USA, Jemen, Syrien, Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit, Rentenkürzungen, Altersarmut, Obdachlosigkeit usw. und so fort nehmen.


Weil sie es nicht mehr hören können, ­­- warum eigentlich nicht, es betrifft sie doch anscheinend und angeblich direkt und unmittelbar?
Könnte es sein, dass sie sich eine definitive Meinung zu dem Thema gebildet haben, und deshalb der Ansicht sind, keine weiteren Aspekte dazu zu brauchen?
Hinterfragen diese Menschen, worauf sich ihre Meinungsbildung gründet?
Sind diese Menschen einfach nur sich selbst und ihrem Umfeld gegenüber verantwortungslose Fatalisten, die alles hinnehmen wie es kommt, trotz "wissenschaftlich nachgewiesenem" Anstieg von Egoismus und Egozentrik? Oder sehen solche Menschen sich trotz gieriger Ichbezogenheit wegen "unergründlicher", sich überwiegend widersprechender Informationen einfach nicht in der Lage, Vorkommnisse empirisch nachzuvollziehen, sind sie zu faul, sind sie trotz "nachgewiesener" Bildung und vermeintlicher Intelligenz zu dumm oder gar "nur" dekadent, so dass sie sich der "Einfachheit" halber irgendeiner populären  Meinung anschließen?


Wie entstehen populäre Meinungen?
Heutzutage ist wohl unbestreitbar, dass die Meinungsbildung der breiten Masse überwiegend über Medien wie Zeitungen, Hörfunk und TV erfolgt, auch wenn alternative Medien via Internet zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Zeit der Meinungsbildung über Religion und Marktschreier scheint überholt, wobei Religion nach wie vor eine stark unterschätzte (weil kaum wahrgenommene) Rolle spielt, weil sie sich hinter der Vermischung wirtschaftlicher und politischer Dogmen verbirgt.

Welchen Wert und welche Konsequenzen können unsere Meinungen haben, wenn sie nicht auf eigenständig von uns verifizierten und falsifizierten Fakten unter empirischer Abgleichung beruhen?
Solche Meinungen können uns nur zu Ansichten von Geisterfahrern führen, die alle Welt überzeugen wollen, dass alle Anderen - egal ob von links, rechts oder der Mitte - die Geisterfahrer  seien.

Der ganze Wust an Krisen - wer soll da noch durchblicken, wenn selbst die "Experten" sich  nicht einig werden können, glauben und vermuten?

Das wird jetzt für sehr Viele sicher absolut überheblich daherkommen, aber dieser Hinweis kann die meisten (vermeintlichen) Widersprüche klären/ erklären, wenn man ihn denn ernst nimmt.
Ooooch, das ist ja simpel, das hätte ich auch gewusst - hätte!
Es ist so simpel, und jeder könnte es klar sehen, wenn die Sicht nicht durch die veröffentlichte Meinung verschleiert würde.
Sicher, in unzähligen Details gäbe es Unmengen von Schleiern zu lüften, aber im Prinzip läuft alles auf Eines hinaus:

Folge der Spur des Geldes - des Profites!

Wer diesen Hinweis ernst nimmt, kann alleine am Beispiel Griechenland das Spiel durchschauen, weil aufgrund der gewollten Präsenz das Internet (noch) voller Berechnungen und Statistiken über GR sind.
Unseriosität, Mogeleien etc. in Einzelfällen spielen keine Rolle, weil das weltweit Praxis ist, mal mehr mal weniger.
Im Prinzip geht es nur darum, Zinserträge durch Kredite zu generieren, um mit den durch Zins und Zinseszins gewonnenen Vermögen echte, infrastrukturelle Werte von den Zins- und Tilgungsschuldnern zu erlangen. Ob durch echtes oder virtuelles Geld spielt auch keine Rolle, entscheidend sind die Zahlen in Bilanzen und Statistiken, welche auch wieder kreativ und virtuell "angepasst" werden können.

Den Völkern wird eine Gut- gegen- Böse- Show vorgespielt, in der alle Rollen je nach Regiebuch vorbestimmt sind.

Es ist ähnlich der "modernen" Schulmedizin, wo überwiegend durch das Herumdoktern an Sympthomen jede Menge Profit für Wenige generiert wird. An die Ursachen traut sich kaum jemand heran, und wenn, wird er von der veröffentlichten Meinung umgehend "ruhiggestellt".

GR ist hoffnungslos überschuldet und pleite, - ach - ist das neu?
USA ist ebenso hoffnungslos verschuldet, in Summe 60- mal so hoch wie GR - ach!?
Deutschland ist pro Kopf ähnlich verschuldet wie GR - niemals!?
Aber D ist viiieeel leistungsstärker als GR und kann sich das "leisten", - wirklich? Auf wessen Kosten und zu wessen Nachteil gründet sich diese Leistungsstärke?
Was bringt eine vermeintliche Stärke, wenn selbst bei den Starken Schulden und Zinslasten zu immer mehr und stärkeren Verwerfungen in der breiten Masse führen?
Wie wird denn die Stärke oder Schwäche dargestellt? Im BIP (englisch GDP).
Wer aktuelle Verordnungen der EU zur "Berechnung" des BIP registriert hat, worin Schattenwirtschaft, Schmuggel, Prostitution etc. zum BIP "gerechnet" werden sollen, müsste eigentlich schon einen Wink mit dem Zaunpfahl erhalten haben.
Dass mit der verdeckten Legalisierung der größten Schattenwirtschaft auf dem Planeten, nämlich der illegalen Finanz- Zockerei der Hochfinanz- Mafia, die ältesten und erfolgreichsten Gangster geschützt werden sollen, wird man natürlich nicht in der veröffentlichten Meinung erfahren.

Um was geht es eigentlich wirklich, wenn wir von Werten und Leistungen im volkswirtschaftlichen Sinn reden?
Geht es um Leistungen, die einem Volk Fortschritte bringen, oder nur einer kleinen Bande?

Sehr aktuelles Erhellendes kann man hier erfahren:

http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/warum-die-schuldenkrise-noch-nicht-geloest-werden-darf/

Bevor man auf den Ruf hin "haltet den Dieb" auf jemanden einprügelt, sollte man sich doch erst vergewissern, wer eigentlich der wahre Dieb ist.

Hilfreiche Informationen zum wahren Diebstahl findet man hier bei Dorfling genügend, wie z. B. diese:
http://www.dorfling.de/index.php/home/chef-blog/wirtschaft/773-zehn-neun-acht-sieben-sechs-fuenf

Danke für dieses wunderbare Forum

 

Zwei kleine persönliche Begebenheiten, die das was Du sagst,lieber Peter, zu 100 % unterstreichen:

 

1.) Sizilien vor wenigen Wochen:die junge (alles ist relativ), intelligente und sehr attraktive Lächelnd Reiseleiterin zieht in ihren Ausführungen immer wieder Vergleiche zu Geschehnissen in der Antike und heute.

 

Ihr Resumee:

     Die Menschheit hat nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt.

 

In einem vertraulichen Gespräch mit meiner Frau und mir sagt sie:

           Es gibt wieder Krieg, ich weiss das zu 100 %.

 

2.) Auf einer Radtour hier in einem Dorf in Oberschwaben an Feldscheunen und am Ortseingang große Tafeln und Transparente mit dem Inhalt:

 

               "Sagt aber diesmal nicht, ihr hättet es nicht gewußt."

 

     Ich kann nur vermuten, dass sich der Text auf merkwürdige aktuelle Vorgänge in den großen Waldgebieten bezieht, die derzeit allerdings nur dem aufmerksamen Beobachter auffallen.Es dürfte sich um Vorbereitungen handeln.

 

Zum Abschluss

noch ein Zitat von "dottore" (Dr. Paul C. Martin, Begründer des Debitismus) im "Gelben-Forum" zum Nachdenken:

"Lieber M, möchte aus gebotener Vorsicht zum Thema nichts äußern. Äußerte ich mich zu "links", müsste ich befürchten, dass mir der rechte Mob mein Haus anzündet, äußerte ich mich zu "rechts", müßte ich befürchten, dass mir der linke Mob die Staatsanwaltschaft auf den Hals hetzt.

So kann ich nur so viel mutmaßen:

Deutschland hat einen sehr schweren Weg vor sich,der in einer nationalen Katastrophe enden dürfte.Deutschland wie wir es kannten und schätzten, wird es nie wieder geben.

Allgemeines Schweigen und Dulden ist angesagt."

 

Liebe Grüße und persönlich "Alles Gute" an alle, die sich in diesem Forum geäußert haben.

Danke vor allem an den Betreiber dieses Forums, vor dessen Mut, messerscharfer Analyse, klarem Text, Sachlichkeit und tiefer Menschlichkeit ich nur den Hut ziehen kann.

 

Unser global installiertes westliches "Babylonsystem" (ich habe dazu in diesem Forum einen kleinen, unbedeutenden Beitrag geschrieben) hat nun eben das Ende der Laufzeit erreicht. Die Rechnung für unseren bisherigen einmaligen und weitgehend bereits abartigen Wohlstand (welches Paradies hätten wir mit unseren wissenschaftlichen, technischen Möglichkeiten und dem einmaligen Geschenk der fossilen Energieträger für alle Menschen dieses wunderbaren und einmaligen Globus schaffen können. wir haben es gründlichst versiebt) wird gerade ausgestellt und in nicht allzu ferner Zeit dürfte die Bezahlung (inclusive aufgelaufener Zinses-Zinsen) anstehen.

 

Wenn wir Pech habe, wird es sogar in einer globalen Katastrophe enden: Die Lebenden werden dann die Toten beneiden.

 

   Auf jeden Fall aber müssen wir damit rechnen, dass alle denkbare negative menschliche Charaktereigenschaften und Bösartigkeiten sich wieder Bahn brechen werden. Dies wurde bisher nur durch den dünnen Firnis eines teilweise abartigen materiellen Wohlstand zurück gehalten.

 

   Jeden Tag wird mir bewußter ,welche Gnade der frühen Geburt meine liebe Frau und ich haben.

 

Energiewende und Enkel Generation

Spontane mail an einen engagierten und Praxis erfahrenen Energiefachmann

 

Zunächst meinen herzlichen Dank an den „Chef von Dorfling“. Es ist für mich ein Genuss, seine abgewogenen, menschlichen und sachlichen Kommentare zu lesen. So lange eine solche „Homepage“ (zusammen mit anderen) noch möglich ist, sind „Hopfen und Malz“ noch nicht ganz verloren.

 

Vielleicht ist mein heute früh spontan geschriebenes mail an einen ausgewiesenen und uneigennützig engagierten Energiefachmann auch für die Leser von „Dorfling“ von Interesse, um so mehr als es am Rande auch um die Zukunft der heutigen „Enkel Generation“ geht:

 

Guten Morgen ….,

 

Wie wir beide wissen: Ein für die Menschheit geradezu Überlebenswichtiges Thema wird hier von Herrn Daniele Ganser (ein junger, engagierter und mutiger Schweizer Professor) angesprochen!!!

 

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45127/1.html

Die Welt im Erdölrausch

 

Wir wissen auch: Die Durchführung der Energiewende ist dringend notwendig, wird aber in Deutschland leider „grottenfalsch“ und letztlich in kontraproduktiver Weise umgesetzt. Über die damit verbundenen enormen Risiken (z.B. gefährdete Netzstabilität durch unzureichende Auslegung des nach ganz anderen Gesichtspunkten konzipierten Netzes und - angesichts der stochastischen Einspeisungen Solar- /Wind  - an die physikalischen Grenzen gelangende Regelleistung) besteht zwischen uns sicher kein Dissens. Die Folge ist die Gefahr eines großflächigen und längerfristigen Blackout und ggf. daraus resultierende wohl katastrophale Konsequenzen für uns alle. Als Sachkundige brauchen wir uns darüber wohl nicht näher zu unterhalten. Trotz aller intensivster Bemühungen engagierter Fachleute (wozu ich Dich zähle und Dir meinen Respekt dafür ausspreche), zeigt sich die Politik vollkommen beratungsresistent: Das Ding wird eben durchgezogen, alternativlos.

Anmerkung:

Auch der Universitätsoffene Vortrag von Herrn Professor Sinn, Energiewende ins Nichts, ist in diesem Zusammenhang sehr erhellend:

http://mediathek.cesifo-group.de/iptv/player/macros/cesifo/mediathek?content=2959393&idx=1&category=2113306645

                    

 

Das Sagen haben "gesponserte" Fachleute, deren Analysen und „Werbebotschaften“ in den ebenfalls ganz top und global gesponserten Medien nur dazu dienen, den Glauben an das Märchen von des "Kaisers neuen Kleidern" so lange wie möglich bei der Masse der Menschen aufrecht zu erhalten.Wenn die Menschen tatsächlich in großer Zahl aufwachen und das auf vielen Ebenen ablaufende Geschehen begreifen würden, wären Chaos und Anarchie kaum mehr zu verhindern.

 

Wir wissen auch, dass selbst bei einem - illusorischen - Globalen!!! baldigen!!!! Gelingen der Energiewende ( nicht das, was wir hier in Deutschland machen...es sei dahin gestellt aus was für Gründen auch immer diese Politik so verfolgt wird) die Menschheit nicht weiter so leben kann, wie wir - global gesehen eine kleine Minderheit - im Westen, dies seit Jahrhunderten den anderen Menschen dieses Globus vorleben und als Beispiel und Aufforderung zum Nachmachen darstellen: „Wir sind eben die Guten“.

 

Alle Studien über die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der alternativen Energieträger kranken daran, dass es höchst vordergründige und oberflächliche Studien sind, die verschweigen und nicht im Ansatz berücksichtigen, dass die derzeit faktisch stattfindende gigantische heimliche Quersubvention der alternativen Energieträger durch die billigen fossilen Energieträger unberücksichtigt bleibt und in allen Studien dieser Punkt diskret verschwiegen wird. Statt dessen wird beispielsweise bei den "Erntefaktoren" allenfalls der Bau der Wind- und Solarkraftwerke selbst berücksichtigt, nicht aber die ganze daran hängende Infrastruktur. 

 

 Das Betrachtungs Modell das dahinter steckt ist betriebswirtschaftlich eine Art Zuwachsbetrachtung: Schienen, Züge, Bahnhöfe und Personal sind ohnehin da. Es kostet doch nur ein paar cent zusätzlich an erhöhten Energiekosten, wenn ich den Zug von Hamburg nach München mit benutze. 

 

Das breite Publikum kann unmöglich erfassen oder gar begreifen, dass der "geniale" Trick darin besteht, dass unsere gesamten globalen Infrastrukturen (beginnend mit Straßen, Eisenbahnen, Stromnetzen, Industrieanlagen, Schiffe, Häfen, Erz- und Kohlegruben usw. usw.)  auf der Kostenbasis und unter fast 100%-iger Nutzung billiger fossiler Energieträger erstellt worden sind. Jeder halbwegs erfahrene Betriebswissenschaftler weiß zudem genau, dass die notwendigen Folge-Investitionen zum Betrieb und der Instandhaltung (von Erweiterung will ich gar nicht reden) nur der vorhandenen Infrastrukturen in der Regel ein Mehrfaches der Kosten der Anfangsinvestition betragen. Auch dann werden wohl nur wenige begreifen (wollen oder können), dass selbst bei einer global und perfekt auf hypermodernste alternative Bereitstellung umgestellte Strombereitstellung(die Stromversorgung ist ohnehin nur ein relativ kleiner Teil der Energieversorgung) unser derzeitig global installiertes Wirtschafts - und Finanzsystem (mit der systemimmanenten Eigenschaft der zwangsläufig exponentiell wachsenden Nutzung von Ressourcen, Energie und Umwelt auf einem begrenzten Planeten) auch nur mittelfristig nicht!! weiter bestehen kann. Die „grosse Sünde“ der heutigen Politik, die ja nur konsequent fortsetzt was schon lange vorher begonnen wurde, sehe ich deshalb darin, dieses Märchen „des Kaisers neue Kleider“ der Menschheit weiterhin vorzuspielen und nicht zu beginnen den „Mänschen“ so langsam reinen Wein einzuschenken. Sie dürfen das wohl noch nicht. Der richtige Zeitpunkt ist noch nicht da, die Schachfiguren sind für das "Endspiel" wohl noch nicht ganz am gewünschten Platz.

 

Die notwendigen Investitionen im System können auf der Basis weitgehend alternativer Energiebereitstellung technisch physikalisch und wirtschaftlich auch nicht in  Bruchteilen in notwendigen Umfang und zu entsprechenden (einigermassen akzeptablen) Kosten bereitgestellt werden, um ein Leben wie heute im Westen auch nur annähernd aufrecht zu erhalten oder gar die ganze Menschheit damit zu beglücken. Schon heute zeigt sich lokal in unserer Republik, dass die Infrastruktur großflächig am Zerfallen ist. Dies trotz derzeit niedriger Ölpreise, Nullzinsen zur Finanzierung (bezahlt durch die parallele Zerstörung der Sparguthaben und damit der Lebensleistung insbesondere der älteren Generation) und überbordender Steuereinnahmen.

 

Es gäbe nur eine Lösung: Wir müssten als Menschheit unsere ganze Lebensweise so rasch wie möglich und so radikal wie möglich umstellen. Eine Illusion dass die Menschheit das noch rechtzeitig hinkriegt.

 

Tatsächlich würden wir, im Vergleich mit unseren Vorfahren, auch noch mit 20 % unseres jetzigen materiellen Wohlstandes noch ein sehr gutes und erfülltes Leben führen können. Notwendig wäre noch zu versuchen, die Menschheit wenigstens nicht weiter exponentiell über die derzeitigen 7 Milliarden hinaus anwachsen zu lassen. Längerfristig sind für ein Überleben der Menschheit vielleicht sogar 2 Milliarden noch  zu viel.

 

Diese Wahrheiten hätten uns die zweifellos supermächtigen Weltenlenker schon vor Jahrzehnten nahebringen müssen. Statt dessen wurde unser zutiefst babylonisches Wirtschaftssystem auf die Spitze getrieben. Es hat sich über die letzten Jahrzehnte exponentiell und global noch weiter gigantisch aufgebläht. Es gibt aus dieser Honig Falle, in die uns bestimmte Menschen möglicherweise unwissentlich  geführt und im schlimmsten Falle möglicherweise sogar bewusst gelockt haben  (eine Horrorvorstellung: aber vergessen wir nicht, dass die Pschologie schon längst weiß, dass ein bestimmter Prozentsatz der Menschheit aus Psychopathen besteht, die - aus naheliegendem Grund -   besonders geeignet sind,in unseren  kapitalistischen Show-Gesellschaften Top- Karrieren zu machen), für die Menschheit mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen guten Ausweg mehr.

 

Für mich ist es mehr als fraglich, ob die Menschheit noch rechtzeitig die Kurve kriegen wird. Nach den gemachten Erfahrungen dürfen wir von Politik und Wissenschaft (wer, wie z.B. die Wirtschaftswissenschaft, auf das Problem des exponentiellen Zinses-Zins als Basis unseres Schuldgeld Wirtschaftssystem, in Lehre und Forschung überhaupt nicht eingeht, hat für mich jede Seriosität zu 100 % verspielt) wohl  keinerlei Hilfe für die Masse der normalen Menschen erwarten. Ich denke, dass es hier im Grunde nur um "Partikularinteressen einiger Weniger Mächtiger" geht, die wohl längerfristig Ziele verfolgt, die wir als kleine, normale Menschen allenfalls erahnen können:

 

"Orwell" dürfte wohl in die richtige Richtung als zukünftiges Gesellschaftsmodell weisen: Die technischen Voraussetzungen sind längst  geschaffen und installiert. Zudem kauft sich eine  jahrzehntelang intensivstem Brain-Wash ausgesetzte Masse, wie unschwer zu verfolgen ist, noch auf eigene Kosten als Statussymbole die Seile, mit denen sie wohl immer mehr und immer spürbarer gefesselt werden.

 

Es bleibt wohl  jedem von uns ganz allein überlassen, welche Konsequenzen wir daraus für unser Alltagsleben ziehen. Wir – der mail Adressat und der Verfasser, also doch schon recht "Ältere Menschen" -dürfen sogar noch die Hoffnung hegen, von den zukünftigen Geschehnissen nur noch gestreift zu werden. Genau deshalb bin ich mit der Zeit auch etwas gelassener geworden:

Wozu sich also noch als Verschwörungstheoretiker beschimpfen lassen für eine Sache die mich evtl. nur noch streift. Kümmert ihr Jungen euch doch selbst um eure Zukunft. Und meinen Altersgenossen rufe ich zu: „Es sind vor allem eure Enkel, die die ganze Chose ausfressen müssen. Ich bin da fein raus, da ich keine Enkel habe um die ich mir ansonsten grosse Sorgen machen müsste.“

 

Unabhängig davon hege ich die tiefe Hoffnung, dass ich mit meinen grundsätzlichen Überlegungen vollkommen daneben liege und zu Recht als Spinner und Phantast eingeordnet werde. Damit kann ich dann gut leben.

 

 Des weiteren wiederhole ich, gemäß den in den Medien gemachten Vorgaben unserer "Vorsitzenden", mehrmals täglich das Mantra: " Wir im Westen sind die Guten... wir sind die Guten....."

 

Herzliche Grüsse nach ...

www.MathePeter.eu

 

Zusätzliche Informationen