Lieber Mitmensch!

Endlich habe ich Zeit, ein paar Zeilen zu schreiben. Dich wundert, dass ich gerade Dir schreibe? Es ist, weil ich Dich persönlich erreichen möchte. Ein paar Dinge will ich mit Dir bereden. Nicht alles auf einmal, aber so nach und nach. Zu viele Reden und Texte werden an die graue Masse gerichtet. Letztlich fühlt sich niemand selbst verantwortlich und jeder kann sich in dieser ominösen Menge verstecken. Damit dies nicht passiert, schreibe ich jeden Menschen direkt an. Heute bist Du an der Reihe.

Was ich Dir schon lange sagen wollte: Du bist korrupt. Du traust Deinen Augen nicht? Doch, doch. Ich schrieb: Du bist korrupt. Und nicht nur das. Du bist dazu noch bequem, selbstgefällig und nicht willens, Deinen Verstand zu benutzen. Außerdem zu feige, Dir dies einzugestehen. Wenn Du Deine Schnappatmung im Griff hast, erkläre ich Dir, warum ich es so sehe.

Bei Korruption fallen Dir sofort Konzernvorstände, Politiker aus Regierungen, Parteien und Parlamenten, IWF, FIFA, Banker und Mafia ein. Aber Du? Was hast Du damit zu tun? Hast Du Dich mal gefragt, warum die Genannten korrupt sein können? Bestimmt nicht. Weil Du es zulässt. Worüber ich schreibe, nennt man in der Öffentlichkeit nicht Korruption. Man sagt eher gesellschaftliche Teilhabe, Gehalt, Lohn, Zinsen, Renten, Pensionen, HartzIV, Boni, bezahlter Urlaub, bezahlte Krankheit, Mindestlohn, Sozialsystem (und Karriereleiter). Angeblich hart erkämpfte Errungenschaften. Ich sage dazu Bestechungsgelder. Reg Dich nicht gleich auf. Ich weiß, dass Du darauf angewiesen bist. Lies bis zum Ende. Obendrauf gibt es Smartphones, Computerspiele, schicke Autos, DSDS, Dschungelcamps, jede Menge Boulevard-Geschichten, kommerzielle Sportmeisterschaften. Tolle Shoppingangebote, teilweise so billig, dass sich HartzIV-Empfänger noch wie kleine Gewinner fühlen, weil die ärmsten Schlucker der Welt, unter menschenunwürdigen Bedingungen, die “Schnäppchen” produzieren. Aber es stört Dich nicht. Wenn die Dinge niemand kauft, hätten die Hungerleider noch weniger zu essen. Auf den ersten Blick plausibel. Tiefer willst Du im Moment nicht darüber nachdenken. Für Brot und Spiele ist gesorgt.

Der Haken an der Bestechung ist, dass der Bestochene das Maul zu halten hat. Er soll sich gefälligst nicht in die "große Politik" und “Ökonomie” mischen, die sein eigenes Leben sind, und sich nicht beschweren. Er muss mit dem Deal, dass andere "denken" und "regieren" - ich arbeite und begnüge mich, einverstanden sein.
Weil manche trotzdem aufbegehren, hetzt man Menschen aufeinander. In der Moderne organisiert man Gegensätze: Rassismus, Religionen, Alte gegen Junge, Männer gegen Frauen, Raucher gegen Nichtraucher, Christen gegen Atheisten, Dünne gegen Dicke, Einheimische gegen Flüchtlinge, man schuf Parteien (ab und zu sind sogar welche dabei, die Alternativen versprechen), ... und schließlich Wahlen, um Stimmen und Verantwortung regelmäßig einzusammeln. Einmal in vier Jahren brauchen sie Dich. Teile und herrsche.
Wer darüber nicht nachdenkt, so wie Du, dem wird es nicht auffallen, dass die Gegensätze nur künstlich sind und immer nach dem gleichen Muster vorsätzlich gestrickt werden. Du bist mit den Scheinproblemen so beschäftigt, dass Du nicht begreifen kannst, warum und wie Du bestochen wirst.

Du bist der typische, glückliche Sklave. Du beschwerst Dich über mangelhafte Freiheit, aber Du bist mit Deinem Anteil zufrieden. Bequemlichkeit und Angst, Deine Krümel vom Kuchen zu verlieren, lähmen Dich. Deshalb willst Du gar nicht wissen, wie es anders sein könnte. Beschränkst Dich aufs Jammern. Denkst Du, dass Dich noch jemand für voll nimmt? Du lässt Dich bestechen dafür, dass Du nicht nachdenkst und Dich nicht gegen die Regeln auflehnst, die Dich benachteiligen, und erst recht keine anderen forderst, aufstellst und umsetzt. Das soll kein Vorwurf sein. Ich kenne Dich gut. Im Grunde bin ich wie Du. Ich bin kein besserer Mensch.

Trotzdem noch ein paar Gedanken, falls Du es Dir anders überlegst und mit anderen Menschen etwas ändern willst:

Die erste und wichtigste Empfehlung ist: Vermeide Feindbilder. Sie lenken immer von systemischen Problemen ab. Lass Dich niemals und um keinen Preis gegen andere Menschen aufhetzen. Nicht gegen Alte oder Junge, nicht gegen Frauen oder Männer, nicht gegen Muslime, Juden, Christen, Atheisten, ..., nicht gegen “Linke”, “Rechte” oder die “Mitte” ..., nicht gegen Reiche oder Arme, nicht gegen Frau Merkel und ihre Kollegen und auch nicht gegen Banker und Spekulanten. Ob Du willst oder nicht: sie gehören alle zu uns. Das wichtigste, was wir Menschen brauchen ist Frieden, und der ist nicht verhandelbar.

Die zweite und ebenso wichtige Empfehlung ist: Sei positiv, setze Dich immer für etwas ein und niemals gegen etwas. Warum? Weil man zum Lernen gezwungen wird, es den Verstand schärft und die Sicht auf Alternativen bietet. Es ist zu einfach, gegen etwas zu sein. Sei nicht gegen Krieg, sondern sei für Frieden. Frieden ist mehr als das Schweigen der Waffen. Frieden in der Familie, mit den Nachbarn, mit allen Menschen im Land, mit anderen Völkern, aber auch mit den Tieren und der Natur - mit dem Planeten als unser Zuhause. Wettere nicht gegen das Geldsystem, sondern engagiere Dich für ein anderes, gerechtes, soziales. Schimpfe nicht auf die Parteiendemokratie, sondern setze Dich für Demokratie ohne Adjektiv ein. Dir fällt noch mehr ein. Denk einmal nach.

Die dritte unerlässliche Empfehlung ist: Informiere Dich. Gib Deinem TV eine lange Pause. Meide den Mainstream. Stell Dir Dein eigenes Nachrichtenprogramm zusammen. Lerne zuzuhören. Tu es bewusst. Bleib konsequent, aber tolerant. Sprich mit anderen Menschen, auch wenn sie Dir fremd scheinen. Lies ruhig mal längere Texte und Bücher. Gönne Dir und Deinen Lieben Denkpausen und Ruhe in der Natur.

Die vierte beachtenswerte Empfehlung ist: Traue keinem sogenannten Experten blind. Stelle alles in Frage und frage. Du bist der einzige Experte für Dein persönliches Leben. Vertraue niemandem, der über/für Dich regieren will. Erteile dem Machthunger, auch dem eigenen, eine Absage. Unterscheide das Regieren von intelligenter Führung. Schau den Führern mit kritischem Blick über die Schultern. Fordere Rechenschaft. Lass Dich nicht verführen.

Die fünfte unentbehrliche Empfehlung ist: Sei souverän, stolz und organisiere Dich. Nimm Deinen Lohn, Dein Gehalt, Deine Rente, Dein Hartz IV, die Sozialhilfe ... nimm alles, was sie Dir geben, aber lass Dich nicht bestechen. Nimm es mit erhobenem Haupt. Werte es nicht als Almosen oder Ausgleich für Deine Arbeit, denn Lebenszeit ist unbezahlbar. Nimm es bewusst als Anzahlung auf Deine Forderung auf alles. Du bist die Kraft, die alles schafft und solltest Dich nicht mit weniger abspeisen lassen. Du brauchst keine Investoren, um eine Fabrik, ein Krankenhaus, eine Schule, ein Theater oder einen Sportplatz zu bauen oder um Alte, Kranke und Kinder zu versorgen. Du selbst bist, mit Deiner Tätigkeit, Dein eigener Investor. Du musst Dir von niemandem Geld gegen Zinsen leihen. Du kannst Dein Geld selbst erzeugen, sorgsam die Menge und Verwendung bestimmend. Übernimm die Verantwortung über Dein Leben. Du bist ein Mensch. Du bist das Volk.

Es liegt an Dir, ob Du die Korruption beendest und neue Regeln schaffst oder nicht. Verzeih mir, wenn ich ein wenig unfreundlich klang. Es war nicht böse gemeint. Ich lass wieder von mir hören.

Viele Grüße

Dein Mitmensch

P.S.: Vergiss das Lächeln nicht.

 

 

Persönliche Gedanken an einem regnerischen 1. Mai Tag

Lieber, sehr geehrter Peter,

liebe Kommentatoren und Leser,

   Ich denke es ist für uns alle an der Zeit sich einzugestehen, dass es für uns normale, kleine Bürger nichts mehr zu tun, zu beeinflussen oder zu verhindern gibt.

 Wie es "Peter" treffend ausgedrückt und auch ausreichend und gut begründet hat:

Das Ende der Fahnenstange ist erreicht, wie es nun weitergeht, müssen wir dem Schicksal überlassen, das es hoffentlich möglichst gnädig mit uns meint.

  Die tatsächlich im Hintergrund agierenden Mächte - für uns völlig unsichtbar und absolut nicht greifbar - haben faktisch nahezu den ganzen Globus im Griff, zumindest "mehr oder weniger".

   Es ist nur ein schwacher Trost, dass diese Psychopathen es offensichtlich auch für sich völlig "verschissen" haben, denn auch sie werden sich dem was kommt, letztlich nicht entziehen  können.

    Allerdings fürchte ich für sehr, sehr viele Menschen (wir in Deutschland werden wohl mitten drin im kommenden und unausweichlich gewordenen höchst dramatischen Geschehen sein) dass es absolut böse enden wird. Machen wir uns auch für unsere "Lieben" und uns selbst nichts mehr vor.

   Wir haben es wenigstens mit unseren schwachen Mitteln versucht rechtzeitig zu warnen und aufzuklären. Ja, angesichts des wahrscheinlichen kommenden Geschehens - das wir dann wohl ganz passiv über uns ergehen lassen müssen bis zum Ende - müssten wir eigentlich kämpfen wie die Berserker, solange wir überhaupt noch kämpfen und zappeln können. Um aber auch nur geringste Aussichten auf Erfolg zu haben, müsste es deutliche Zeichen geben, dass zumindest eine nennenswerte Anzahl unserer lieben Mitmenschen langsam begreift. Davon gibt es aber, zumindest in meiner persönlichen Umgebung, absolut keine Anzeichen. Im wesentlichen nur Mitläufer, wobei ich von einer detaillierten Kritik und Schilderung lieber absehe.

 

      Natürlich müssen wir den täglichen Irrsinn und Wahnsinn weiter verfolgen und auch kommentieren, um uns ein klein wenig den Kropf zu leeren und an dem ganzen „Unrat“ nicht zu ersticken. Nach meiner Meinung sind jedoch die Zeiten dies konkret öffentlich oder auch nur in mails an andere zu tun, schlichtweg vorbei. Deshalb habe ich für mich den Weg gefunden, anstatt echter mails oder konkreter öffentlicher Kommentare fast täglich mails an mich selbst zu schreiben, diese aber nicht zu versenden, sondern in einem fortlaufenden „Abfall Tagebuch“ abzuspeichern.

 

  Es entfällt damit auch, dass ich meine „Liebsten“ mit meinen Anmerkungen und Hinweisen zum täglichen Geschehen unnötig belaste. Die Mächte die am Werk sind, sind zu übermächtig. Wir halten das Geschehen nicht auf und können nur noch hoffen, möglichst lange im Beobachterstuhl in Ruhe gelassen zu werden und das Schauspiel – in dem wir real mitten drin stehen, als noch weitgehend nichts ahnende Komparsen und wohl vorbestimmte Opfer – zu beobachten und im Stillen zu kommentieren und festzuhalten.

 

Es war und ist dabei für mich immer eine Selbstverständlichkeit, niemanden dabei zu beleidigen oder herabzuwürdigen und allen!!! Menschen -gleichgültig welcher Hautfarbe, Religion, Geschlecht , sexuellen Ausrichtung usw. usw.  - mit Offenheit und Toleranz zu begegnen. Und ich bin auch der Überzeugung, dass ich mich mit meinen Äusserungen immer voll im Rahmen der entsprechenden Ausübung meiner demokratischen Grundrechte auf freie Meinungsäusserung bewegt habe und bewege.

 

Herzlichen Dank nochmals an alle, die diesen nun zu Ende gehenden Weg mitgegangen sind.

 

Liebe Grüße

 

MathePeter

www.mathepeter.eu

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

Die herrschende Politikerkaste weiß genau, dass die Angst der Menschen vor der Überflutung mit fremden Ethnien und einer gewaltorientierten Religion etwas mit dem zu tun hat, was sie als Politik der unbegrenzten und unkontrollierten Willkommenskultur praktiziert. Die Ohnmacht, dies gegen ihren Willen erleben zu müssen, löst bei großen Teilen der Bevölkerung nicht nur Angst, sondern auch Gefühle der Hilflosigkeit aus, begleitet von Verzeiflung und der Wut, nichts dagegen unternehmen zu können.

Dabei wissen die Parteioligarchen von Merkel bis Gysi, dass sie ihre Rolle als gewählte Vertreter des Volkes nicht ausfüllen, sondern ganz andere Interessen bedienen, als die ihrer Wähler. Trotz aller ihrer Bemühungen, dies mit Hilfe der gleichgeschalteten Medien und der Lügenpresse vor ihrem Volk zu verbergen, kommt die Wahrheit unaufhaltsam an das Licht der Öffentlichkeit: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen..."

Die Proteste der Pegida und der AfD, wie sie sich in Dresden und Erfurt zeigen, werden in die rechte Ecke gestellt, ihre Protagonisten und Sympathisanten als "Nazis in Nadelstreifen", "Dumpfbacken" oder "Dunkelmenschen" verunglimpft. Doch siehe da, jetzt erheben sich noch andere Stimmen im großen Chor der Protestierer und Kritiker, die der Wahrheit über das unglaubliche Geschehen in dieser Bundesrepublik Deutschland Beachtung verschaffen. Es sind kluge Köpfe aus dem etablierten Bürgertum, die dieses Land und seine Rechtsstaatlichkeit über eine lange Zeit ihres Lebens durch ihren Dienst gestärkt und weiterentwickelt haben. Sie gehören nicht zur leicht diskriminierbaren Masse, sondern haben Rang und Namen in diesem Staat. Sie sind es, die in dem zunehmenden Chaos immmer lauter und deutlicher auf die Verursacher hinweisen, auf die poltische Führung, die sich als neue Sozialistische Einheitspartei Deutschlands versteht und sich hinter dem Decknamen "Große Koalition" versteckt. Es wird auf diese Weise nur zu deutlich, dass der Bruch mit den demokratischen Werten dieser Gesellschaft durch das diktatorische Gebaren der Kanzlerin und ihrer Entourage noch mehr Angst auszulösen imstande ist, als der Flüchtlingsstrom und seine Folgen.

So kritisierte der Staatsrechtler Rupert Scholz bereits im vorigen Jahr den Ermächtigungserlass der Kanzlerin zur Öffnung der Grenzen dieses Landes, indem er auf den Bruch geltenden deutschen Rechts (Art. 16a, GG) und internationalen Rechts (Dublin II-Abkommen) verwies. Mit beispielloser Selbstherrlichkeit setzt sich Frau Merkel über ihren auf die Verfassung geleisteten Eid hinweg, ihre Tätigkeit zum Wohl des deutschen Volkes auszuüben und Schaden von ihm abzuwenden. Dabei beruft sie sich vordergündig auf eine subjektive ethisch-moralische Haltung, mit der sie ihren Rechtsbruch bemäntelt und tarnt. Selbst dem wenig politisch Interessierten schwant, dass ihr eine derartige Hartnäckigkeit allein nicht zuzutrauen ist. Offensichtlich weiß sie eine starke Macht hinter sich, in deren Auftrag sie handelt und die sie vor den Konsequenzen ihres Tuns schützen wird.

Frau Merkel ist zu klug, um nicht die Folgen ihrer Handlungen klar einzusehen. Die unkontrollierte Überflutung mit Flüchtlingen, von denen sie nicht weiß, wer sie sind, woher sie kommen und was sie hier wollen, führt zur Destabilisierung Deutschlands und Europas und das muss ihre Absicht sein. Das ist ist ihr Auftrag, den sie gnadenlos gegen das eigene Volk gerichtet durchzieht, wer immer auch die Auftraggeber sind.

Insbesondere diese Umstände sind es, die den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts (BVG) Hans-Jürgen Papier veranlassen, auf die, Zitat, "rechtsfreien Räume" hinzuweisen, die eine "inakzeptable Kluft zwischen Recht und Wirklichkeit" geschaffen haben. Dies wird nicht erst seit Köln für jedermann deutlich, der gewillt ist, es zu sehen. Es ist der Fluch der bösen Tat, der jetzt offensichtlich und benannt wird.

Frau Merkel hat Tatsachen geschaffen und sie auch kommentiert: "Jetzt sind sie eben hier!" Es sind Tatsachen, für die der ehemalige Verfassungsrichter Udo di Fabio "keine gesetzlichen Grundlagen" erkennen kann. Seine Schuld? Dann gehen wir weiter zu dem Berliner Verfassungsrechtsexperten Ulrich Battis, der etwas deutlicher wird und das Gebaren Merkels als "Verfassungsverstöße" verurteilt, die dadurch zustande kommen, dass "geltendes Recht fortwährend gebrochen wird". Das sind sehr deutliche Worte. Sie sagen etwas aus über den Zustand dieser Republik, ihre zwangsweise Verwandlung in eine Parteiendiktatur vom zentralistischen Schlag der DDR, in der das Parlament zur gut besoldeten Schwatzbude ohne Bedeutung verkommt. Für eine solche Transformation unserer Demokratie besitzt Frau Merkel eine hinreichende Qualifikation.

Und wem es notwendig erscheint, kann auch noch die Stimme des ehemaligen Präsidenten des Verfassungsgerichts von NRW, Michael Bertrams, zur Kenntnis nehmen. Er hat Frau Merkels Alleingang als Ausdruck einer "selbstherrlichen Kanzler-Demokratie" entlarvt und als einen "Akt der Selbstermächtigung" bezeichnet. Braucht es noch mehr, oder wird jetzt dem letzten Zweifler klar, wohin das Staatsschiff steuert?

Wir als Bürger dieses Staates wissen, dass eine solche Selbstermächtigung nur stattfinden kann, weil das Parlament vollkommen versagt, auf jeden Widerstand gegen seine kalte Entmachtung verzichtet und damit politischen Selbstmord begeht. Das ist der Anfang vom Ende der Demokratie in diesem Land und er wird von namhaften Rechtsexperten bestätigt.

Wenn ich mir unter diesen Umständen die Umfragewerte zu möglichen politischen Konstellationen in den drei zu wählenden Landtagen verdeutliche, überfällt mich ein Grauen. Ich sehe die Merkelpartei an der Spitze, gefolgt von ihrem Vasallen SPD. Schlafen die Deutschen so tief oder sind sie ihrer nationalen Identität dermaßen überdrüssig, dass sie freiwillig in den Genozid gehen, sich als demokratisch verfasste Nation selbst abschaffen, wie es Akif Pirincci ebenso drastisch wie zutreffend formulierte? Was bleibt eigentlich noch an Hoffnung? Sind es diese eben beschriebenen schwachen Anzeichen von Vernunft und Selbsterhaltungstrieb? Können sie verhindern, dass Deutschland nicht gänzlich den Bach runtergeht und zu dem "mießen Stück Scheiße" wird, als das es die Linksalternativen sehen und lauthals propagieren? Erkennen wir die Zunahme kritischer Stimmen in den Reihen der Verantwortlichen als ein eben solches Hoffungszeichen, wie den offenen Widerstand derer, die sich trotz aller Verleumdungen auf der Straße äußern. Wenn sich jedoch diese Hoffnung auf eine neue Wende der politischen Verhältnisse nicht in wirksamen Wählerstimmen niederschlägt, dann Gute Nacht Deutschland. Ein Land, ein Volk, bekommt immer die Herrschaft, die es verdient. Und es wäre nicht das erste Mal, dass sich die Deutschen in einer Demokratie einlullen ließen, um in einer Diktatur zu erwachen.

 

Anm.: Dies ist meine freie, unzensierte Meinung. Sie erhebt weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf alleinige Wahrheit. Vor allem enthebt sie meine Leser nicht ihrer Verantwortung, sich selbst ihre Meinung zu bilden.

Letzte Weihnacht jetzt?

Danke, lieber Peter, für die Grüße und Wünsche zum Weihnachtsfest 2015.

Aber sind wir ehrlich, begreifen wir derzeit überhaupt, was dieses Fest bedeutet? Ist es nicht längst auf Konsumrausch und Bedürfnisbefriedigung zusammengeschrumpft? Hat der Papst Franziskus recht, wenn er in einer seiner Weihnachtsansprachen davon spricht, dass dieses Weihnachten das letzte Mal Anlaß für eine Feier sei. Und er setzt noch eins drauf mit der Feststellung: "Das alles ist eine Farce. Die Welt hat den Weg des Friedens nicht verstanden. Die ganze Welt befindet sich im Krieg."

Inwieweit das auch für Sie zutrifft, können natürlich nur sie selbst entscheiden. Aber eines muss uns klar sein, dass wir mit unserem Nicht-Entschieden-Sein das Leid verstärken und die Entwicklung unterstützen, die wir eigentlich nicht wollen. Natürlich kleben wir an unserem Wohlstand, an der Illusion, das alles so bleiben wird und wir uns nicht zu bewegen brauchen.

Aber es gibt eine starke Strömung in der Menschheit, die sich zu einem höheren Bewusstsein hin entwickeln will. Der evolutionäre Sprung ist notwendig geworden, um den drohenden Untergang unserer Spezies zu vermeiden. Der Ausweg ist nicht der Kampf. Dunkelheit lässt sich nicht bekämpfen. Sie verschwindet von selbst im Licht. Es ist unsere Aufgabe, dieses Licht zu sein und es nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern es in die Welt leuchten zu lassen. Was immer dies bedeuten mag, finden wir es für uns heraus und leben wir es. Das ist die Herausforderung, vor der wir gemeinsam stehen.

Ich wünsche uns, dass wir ihr gerecht werden. Den Frieden zu wollen, reicht dabei nicht mehr aus. Jetzt wird es wichtig, selbst der Frieden zu sein. Wie werde ich zum Frieden? Indem ich Frieden schließe mit dem  gegenwärtigen Augenblick. Indem ich das Unannehmliche akzeptiere und das "Ja" finde zu dem, was geschieht. Das ist es, was Jesus vor 2000 Jahren gemeint hat, als er uns aufforderte, auch die andere Backe hinzuhalten. Und da bin ich wieder beim Weihnachstfest. Es ist eine Erinnerung an die notwendige Nachfolge, das Kreuz auf sich zu nehmen und das (falsche) Selbst zu verleugnen.

Erst indem uns dieses gelingt, wird in uns der Boden für den Frieden bereitet, den wir uns alle wünschen. Das neue Bewusstsein lässt sich nicht aufhalten. Wir haben die einmalige  und historische Chance, sein Wegbereiter zu sein. Ergreifen wir sie !

 

 

 

 

Die Rückkehr des Faschismus

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war das Feuer ein bewährtes Mittel zur Bekämpfung und Vernichtung Andersdenkender. Die brennenden Scheiterhaufen der Inquisition waren grotesker und barbarischer Ausdruck des Wahnsinns von Ideologen, die sich mit einer fixen Idee identifizierten und diese zur reinen Wahrheit erklärten, in deren alleinigem Besitz sie sich dünkten. Das bekannte Opfer einer solchen "alternativlosen" Wahrheit der damaligen Kirche war Giordano Bruno, dessen Ideen einer neuen Sicht auf die Welt mit ihm zusammen verbrannt wurden.

Im dritten Reich waren es zunächst die Ideen, festgehalten in Büchern, die auf den Scheiterhaufen brannten. Die Schöpfer der Ideen selbst brannten später in den Krematorien, falls ihnen nicht rechtzeitig die Flucht über den großen Teich gelungen war.

Heute hat das Verbrennen eine Modifikation erfahren. Es erfolgt als Hinrichtung durch die öffentliche Meinung. Diese öffentliche Meinung wird von der Parteienoligarchie und den ihr hörigen Medien beherrscht. Die Vielfalt der Meinungen im Wettstreit der Politik war ursprünglich ein hohes Gut der Demokratie. Doch genau die wird dadurch abgeschafft, dass Andersdenkende von den Meinungsmachern verleumdet und diffamiert werden. Dies erlaubt ihnen, Ideen und Meinungen der Andersdenkenden pauschal zu verurteilen und erspart ihnen, sich damit auseinanderzusetzen. Die mögliche, manchmal sogar sichere politische Niederlage wird damit auf einfache Weise vermieden. Beteiligen sich an diesen Verleumdungskampagnen höchste staatliche Mandatsträger wie der Bundespräsident ("Dunkelmenschen"), die Bundeskanzlerin ("Hass im Herzen") und diverse Bundesminister, unter denen Heiko Maas als Scharfmacher erster Güte hervorragt, dann  hat das eine Auswirkung auf das Land. Das Volk, der "Souverän", hat nicht mehr die freie Wahl. Es wird gezwungen sich zu entscheiden, dafür oder dagegen zu sein, in der Demonstration oder in der Gegendemonstration mitzulaufen, wenn es nicht aus Frust oder Resignation bereits aufgegeben hat. Divide et impera! Das "Teile und Herrsche" hat sich seit der Zeit der römischen Cäsaren als praktikables Mittel zu Beherrschung der Unzufriedenen bewährt.

Dagegen zu sein, was die politische Klasse als Wahrheit befiehlt, ist heute bereits wieder mit einem hohen Risiko behaftet. Dies musste der türkische Schriftsteller Akif Pirincci schmerzlich am eigenen Leibe erfahren. Auch wenn man hinsichtlich des groben Stils seiner Pegida-Rede am 19.10. geteilter Meinung sein kann: Seine Aussage hinsichtlich der KZs wurde bewusst verdreht, um ihn zu diffamieren, ihn fertig zu machen. Jetzt, drei Wochen später, empfindet sogar die FAZ (Feuilleton vom 02.November), ich zitiere:"Dass dieser Fehler die Berichterstattung über alle Mediengattungen hinweg dominiert, ist umso verheerender."

Es ist tatsächlich verheerend vor allem für Akif Pirincci ausgegangen. Was ich als noch verheerender empfinde, dass auch die FAZ keinen Grund dafür sieht, nach dem Anlass für diesen Ausspruch Pirinccis zu fragen. Es war die Reaktion auf die Aussagen eines Staatsbeamten, eines Dr.Lübcke, der den deutschen Kritikern an der Flüchtlingspolitik empfahl, einfach auszureisen, wenn ihnen diese nicht passte. Eine wahrlich ungeheuerliche und menschenverachtende Zumutung. Nicht nur Pirincci hat ein Recht, darauf empört zu reagieren.

Was dies bedeutet? Die Opfer der Flüchtlingspolitik sind wir alle, das deutsche Volk. Doch wenn wir uns erkühnen, Kritik zu offenbaren oder gar Widerstand dagegen zu leisten, werden wir zu Tätern abgestempelt. Dann wird uns die Rolle der geistigen Brandstifter zugeschrieben, die denen "da oben" das Recht einräumt, uns zu ächten, auszugrenzen und für vogelfrei zu erklären. Wir erleben die Wiederkehr der Willkür, die sich das Recht anmaßt, Andersdenkende dadurch auszuschalten, dass sie zuerst diffamiert und später in ihrer Existenz vernichtet werden. Die physische Vernichtung droht als die letzte, erschreckende Konsequenz und der dahinter stehende Wahnsinn ist in den aktuellen Geschehnissen überdeutlich sichtbar. Man könnte es als die Rückkehr des Faschismus bezeichnen.

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